HOT SPOT

PRENZLAUER BERG

ZWISCHEN KOLLWITZPLATZ UND KASTANIENALLEE

Der Bezirk galt zu Zeiten der DDR als ein Zentrum der Opposition. Hier lebten und leben viele Künstler und so genannte Intellektuelle. Nach dem Mauerfall verschob sich wegen der damals geringen Mieten die „alternative Szene“ teilweise von Kreuzberg hierher. Aber auch gut verdienende Akademiker zog es in den „Prenzlberg“. Das hatte zur Folge, dass die Mieten immens gestiegen sind. In den 1990er Jahren siedelten sich viele Designer im Kiez an. Damals waren die Ateliermieten günstig und der Lebensunterhalt bezahlbar. Das Areal rund um die Kastanienallee wurde zur Spielwiese für Kreative. Die Experimentierfreudigkeit der Nachwuchsdesigner kannte keine Grenzen. Auf Qualität wurde erst mit den Jahren Wert gelegt. Die Berliner Schnoddrigkeit in der Mode bekam hier ihren Stempel aufgedrückt.Heute finden sich zwischen Kollwitzplatz und der Kastanienallee mit dem angrenzenden Zionskirchplatz Showrooms und Fashion-Stores mit einem facettenreichen Angebot. Längst werden hier nicht mehr nur die 14- bis 25-jährigen als Kunden wahrgenommen. Und im nahen Mauerpark an der Bernauer Straße öffnet jeden Sonntag der Flohmarkt, den viele als „Designmarkt“ bezeichnen, seine Tore: Viele Designer und Boutiquen sind hier mit ihren Ständen zu finden, denn der Park und der Markt haben sich zu einer Sehenswürdigkeit entwickelt, die potentielle Kunden anzieht. Angesichts dieses dichten Treibens urteilt Wladimir Kaminer: „Hier gibt es weder eine Mauer, noch einen Park.“

STADTPLANAUSSCHNITT

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Hintergrundfoto: (c) konradbak / Shotshop.com