Fashion Revolution Day bei jyoti

April 21, 2016

Am 24. April jährt sich zum fünften Mal der tragische Einsturz der Rana Plaza Textilfabrik, dem weltweit mit dem “Fashion Revolution Day” gedacht wird. Unter dem Hashtag #whomademycloths fragen immer mehr Kundinnen und Kunden ihre Labels, wo von wem - und vor allem, unter welchen Bedingungen die Kleidung, die sie auf der Haut tragen, gemacht wird.

 

Ein Label, das nicht erst lange gefragt werden muss, sondern ganz von sich aus seine Näherinnen vorstellt, ist “Jyoti - Fair Works”. Das deutsch-indische Fair Fashion Label mit Sitz in Berlin-Neukölln zeigt, dass Kleidung modisch sein und trotzdem sozial und ökologisch nachhaltig produziert werden kann: “Wir wollen Kleidung und Accessoires herstellen, die sowohl unseren Kunden besonders aber auch allen an der Produktion beteiligten Menschen Freude bereiten”, sagt Jeanine Glöyer, die Gründerin und Designerin des Labels. Deshalb hat sie vor mittlerweile sechs Jahren in dem kleinen indischen Ort Chittapur sozial benachteiligte Frauen zu Näherinnen ausgebildet. Seitdem bietet Jyoti-Fair Works ihnen nicht nur eine dauerhafte Anstellung und ein faires Gehalt, sondern auch, Englisch und Alphabetisierungskurse und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Im Moment versuchen sie die Produktion ihrer neuen Kollektion über Crowdfunding vorzufinanzieren. Noch bis zum 04. Mai gibt es auf Startnext also nicht nur die neuen Produkte aus handgewebten Baumwollstoffen zum vergünstigten Crowdfunding-Preis, sondern auch die Chance, die “Fashion Revolution” Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Text und Foto: Jyoti- Fair Works

 

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